Über uns

Hey, wir sind Sebastian, Philipp & Robert.  Die Gründer von Art&Effect.

Wir bringen Stil an deine Wand!

Wandbilder aus nachhaltigen Materialien, Leinwände mit individuellem Druck

oder ein Design aus Deutschlands größter Motivauswahl – bei uns findest du garantiert dein persönliches Kunstwerk!

Neue visuelle Ansätze schaffen und gleichzeitig nachhaltigere Wege einschlagen – das sind wir.

Als nachhaltiges Unternehmen haben wir uns gefragt, wie wir zum Erhalt der Flora und Fauna auf unserer Erde beitragen können.

Deshalb haben wir uns für den Rohstoff Kork entschieden.

Kork ist ein natürlicher Rohstoff der aus der Rinde der Korkeiche hergestellt wird.
Die Eichen müssen hierfür nicht gefällt werden. Darum zählt diese Methode zu den umweltfreundlichsten Ernteprozessen der Welt.
Über 14,5 Millionen Tonnen CO² werden jährlich durch die weltweiten Korkeichenwälder gebunden.

In unserem eigenen Kreativstudio entwerfen wir die Designs der Kork-Poster und der Kork-Leinwände.
Dabei achten wir auf die Harmonie zwischen Bildmotiv und dem Naturkork.

Wir produzieren mit modernsten Technologien effizient und ressourcenschonend.

In liebevoller Handarbeit fertigen wir dein individuelles Wandbild und versenden dies termingerecht.

Auch bei der Verpackung achten wir auf Nachhaltigkeit aus Liebe zur Umwelt und verpacken dein Korkbild so plastikarm wie möglich.

PRESSE

ZEITUNGSBERICHT ZUM NACHLESEN

Bei vielen Produkten dreht sich heutzutage alles um Nachhaltigkeit. Doch wie viel davon steckt in diesen Dingen wirklich drin? Bei der Weltneuheit des Schwenninger Start-ups Effectory art prints jedenfalls sehr viel. Sie produzieren Fotodrucke auf Kork.

VS-Schwenningen – Die Idee der heutigen drei Geschäftsführer von Effectory art prints ist im Jahr 2018 entstanden und in den vergangenen beiden Jahren bis zum heutigen Start-up gereift. Robert Herosch, Philipp Schirmer und Sebastian Hoppe sind seit dem 1. Oktober mit ihrem neuen Unternehmen, einem Online-Shop für Wandbilder, am Markt.

“Wir haben in den vergangenen beiden Jahren viel ausgearbeitet, haben uns gefragt, was es bereits am Markt gibt, was wir anders machen können und wie wir im Bereich Druck das Thema Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellen können”, erklärt Sebastian Hoppe. Der Name ist in Schwenningen in Kombination mit dem Thema Drucken wahrlich kein unbekannter. Als Mit-Geschäftsführer der Firma seines Vaters Matthias Hoppe, Hoffmann Druck, kommt er aus der Branche. Und auch der zweite der drei Partner, Philipp Schirmer, ist ein Fachmann. Seit 2016 war er ebenfalls bei Hoffmann Druck als Produktionsleiter tätig. Der Dritte im Bunde ist Robert Herosch, der seit 20 Jahren in der Film- und TV-Branche tätig ist. Als Kameramann, Cutter und Studioleiter bringt er seine Kompetenzen bei Effectory art prints im Bereich Werbung und Marketing ein. “Wir haben unsere Kompetenzen verschmolzen und nun unser eigenes Unternehmen gegründet”, erklärt Hoppe.

Der Unterschied liegt vor allem im Material

Doch was genau macht Effectory art prints anders als die bisher am Markt bekannten Foto-Druck-Anbieter? Die Antwort ist ganz einfach: Das Angebot des Schwenninger Unternehmens umfasst nicht nur die gängigen Produkte wie Leinwände, Papier- und Acrylglas-Drucke, sondern eben auch eine Weltneuheit, wie es selbst anpreist. Denn im Onlineshop besteht neben den Standards eben auch die Möglichkeit, Fotos, Schriftzüge oder andere Motive auf Kork drucken zu lassen – in verschiedenen Größen, in oder auf Rahmen und in grober oder feiner Korkstruktur.

Sebastian Hoppe macht deutlich, welche Besonderheit und vor allem welchen ökologischen Vorteil dieses Material mit sich bringt: “Fakt ist, dass Kork der nachwachsende Rohstoff schlechthin ist. Denn im Vergleich zu Papier müssen die Bäume nicht geschlagen werden, sondern können in regelmäßigen Abständen immer wieder geschält werden. Das heißt, es müssen keine Bäume nachwachsen, sondern die genutzten Bäume wachsen weiter.” Die Bäume dürften demnach erst nach 20 Jahren das erste Mal geschält werden, danach alle sieben bis neun Jahre erneut. “Kork ist das grünste Produkt, das es überhaupt gibt”, betont Hoppe.

Rohstoff kommt aus Portugal

Zudem entsteht das Rohmaterial für die Wandbilder aus den Resten der Weinkorkenproduktion. “Diese kleinen Teilchen, die dabei übrig bleiben, werden für unseren Bilduntergrund verwendet”, erläutert Hoppe. Produziert werde der Kork in Portugal. Der Untergrund, auf dem der Kork aufgebracht wird, sind entweder Papierträger aus recyceltem Holz oder ein Baumwolle-Elastan-Gemisch. “Wir können nicht 100 Prozent Baumwolle verwenden, weil wir dann die Spannung nicht hinbekommen”, weiß der Geschäftsführer.

Die unterschiedliche Kork-Struktur – mal fein (rechts), mal grob – ist deutlich zu erkennen und gibt jedem Bild einen individuellen Charakter. (Foto: Pohl) Schwarzwälder Bote

Von der Bestellung bis nach Hause

Und wie funktioniert’s? Im Online-Shop https://art-and-effect.de können sich Kunden ihr Produkt samt beliebigem Motiv aussuchen oder sogar ein eigenes Foto hochladen. “Wir arbeiten mit dem Anbieter Shutterstock zusammen, wodurch wir dem Kunden 380 Millionen Motive bieten können”, macht Philipp Schirmer deutlich. Einen Punkt gebe es allerdings zu beachten: “Nicht alle Fotos – insbesondere bei den selbst hochgeladenen – sind für einen Korkdruck geeignet.” Denn die Basis bleibe der Kork in seiner natürlichen Farbe. Die Farbe Weiß bei Hintergründen oder beispielsweise Brautkleidern gebe es nicht, stellt Schirmer klar. “Grundsätzlich kontrollieren wir die Bestellungen aber, um solche Dinge möglicherweise von vorn herein zu klären oder aber auch Bilder nachzubearbeiten.” Das müsse bei Kontrasten oder ähnlichem zum Teil eben auch gemacht werden, damit es auf dem Kork wie gewünscht rauskomme.

Werbung in eigener Hand

Allerdings gehört beim Aufbau und Betrieb eines Unternehmens nicht nur die eigentliche Ware zur Pflichtaufgabe, sondern eben auch die Vermarktung und die Werbung. Und hier kommt Robert Herosch ins Spiel. Als Kameramann und Filmemacher bringt er nicht nur das Fachwissen dafür mit in das Start-up, sondern vor allem auch die Technik. In den Räumen an der Steinbeisstraße ist ein kleines Filmset aufgebaut, Scheinwerfer und Kameras stehen nebst Requisiten, an dem momentan die Image- und Werbefilme für die Social-Media-Kanäle selbst gedreht, geschnitten, vertont und hochgeladen werden. “Da sparen wir schon eine Menge Geld. Was wir in den ersten Wochen produziert und rausgehauen haben, wäre mit einer Werbeagentur finanziell gar nicht darstellbar gewesen”, sagt Robert Herosch.

Große Ziele und Erweiterung vor Augen

Und wo soll die Reise hingehen? Unternehmerisch ist das Ziel klar formuliert: Aktuell ist der Online-Shop für Deutschland und Österreich erreichbar, ab kommender Woche soll auch in die Schweiz geliefert werden können. Und Stück für Stück wolle man mit den Top Fünf am Markt konkurrieren. Das heißt auch, dass der Online-Shop langfristig auf weitere, nicht-deutschsprachige Länder angepasst werden soll.

Dazu sollen in den kommenden ein bis zwei Jahren zwischen drei und zehn zusätzliche Mitarbeiter eingestellt werden. “Ab einer gewissen Größe wird es dann auch interessant für uns, selbst eine Produktion mit entsprechenden Maschinen und natürlich weiteren Angestellten aufzubauen”, blickt Hoppe zielstrebig in die Zukunft. Am jetzigen Standort sind momentan rund 200 Quadratmeter angemietet, weitere 130 stehen als Erweiterungsoption zur Verfügung. “Der Standort hat auf jeden Fall noch Kapazität”, weiß Robert Herosch.

Wer sich übrigens von den Produkten und dem Rohstoff Kork überzeugen möchte, der muss sich momentan zwar noch etwas gedulden –­ “wir erarbeiten gerade Muster, die sich Kunden dann zuschicken lassen können, bevor sie ihr gewünschtes Bild bestellen” –, bis dahin gelte aber: “Solange es keine individuellen Motive von selbst hochgeladenen Bilder sind, gilt bei uns das ganz normale Umtauschrecht”, versichert Philipp Schirmer.